edit: das wichtigste vergessen: lilly hat heute abend ihre ersten schritte gemacht. alleine ohne hand und sie hat so kichern müssen, dass sie umgefallen ist. vor ihrem ersten geburtstag - mein schnelles mädchen!
* wenn wir nicht in den garten gehen können, weil wir keinen haben, dann muss der garten halt zu uns kommen. oder so ähnlich. jedenfalls wurde heute in einem anfall von wahn der balkon geputzt und aufgeräumt, die kinder eingepackt, im baumarkt eine sandmuschel gekauft, 2x 20kg säcke sand, heimgefahren, hochgeschleppt, kurz gezittert, ob der balkon hält, und dann - gesandelt was das zeug hält. ……und der balkon hält hoffentlich auch.
* es sind von münchen in die antonmann-stadt nur 4 1/4 stunden zugfahrt. daher hier die frage: wer ist schon mal mit zwei kleinen kindern zugefahren? besser - ICE? kann man das überleben? wer nennt mit die wichtigsten survival-kit utensilien?
* das projekt der kinderzusammenlegung fand heute abend ein jähes ende. beide kinder hingelegt, lilly schrie ein bisschen unmotiviert vor sich hin und schlief dann ein, während ben überhaupt nicht einschlafen konnte und ich nach ca. 30 min freundlichst (!) von ihm gebeten wurde: “mama iii weg bidde! ben alleine shlaf.” kein geschrei, nichts. nur diese bitte. was sollte ich machen? diskussionen hätten lilly wieder geweckt und ich bin heute nacht alleine und will keinen stress. also die schlafende und vorallem weiterschlafende lilly in ihr reisebett getragen und ben schläft. nicht ohne mir vorher noch danke zu sagen….tz.
(heute mittag funktionierte das blendend! 1,5 stunden schlaf)
* schiesel geht dann heute bitte, ja?
* mal wieder an dieser stelle ein dreifaches “hoch!” auf alleinerziehende mütter. ihr seid eine schlichte sensation!
Was haben Sie denn für einen Balkon, dass man da wegen 80 Kilo schon zittern muss? Da dürft ich keinen Besuch haben (auf dem Balkon mein ich jetzt), der älter als etwa 10. ;D
also unsere längste zugfahrt war bis jetzt 2,5 h und nur mit einem kind. aber ich denke, es ist wesentlich entspannter als autofahren
Also die Survival-Utensilien:
-Süßigkeiten zum Bestechen
-Unbekanntes, neues Spielzeug (Knete?)
-Sterilium (das hätte ich mir gewünscht, nachdem ich den Großen im Zug auf dem Klo wickeln mußte…)
Und nimmst du einen Buggy mit? Der ist nämlich praktisch, weil zumindest ein Kind vorübergehend darin fixiert werden kann.
Ansonsten verging unsere letzte Zugfahrt schneller als gedacht.
Viel Spaß!
Ich! Allerdings war Marta da noch deutlich kleiner und war die ganze Zeit im Tuch (es waren auch nur 2,5 Stunden). Schau, dass Du einen ICE mit Kleinkindabteil bekommst (in den neuen ICEs wurde das abgeschafft, damit noch mehr Laptops Platz haben).
Ich hatte dort keinen Platz bekommen und es ging auch so gut, auf der Rückfahrt hat Marta allerdings nur geschrieen und ich hatte das Glück, dass ein nettes Fast-Großeltern-Paar neben uns sass und Stunden lang mit Eliano Bilder gemalt, Bücher angeschaut und Schiffchen gefaltet hat.
Ich würde es probieren. Marta schläft im Zug auch hin und wieder mal ein, allerdings nicht im ICE weil da kein Platz und keine Ruhe ist, aber vielleicht pennt Lilly die ein oder andere Runde.
Musst Du umsteigen? Das ist immer mein Alptraum und ich versuche es so gut wie möglich zu vermeiden.
Also ich biete 7 Stunden Zugfahrt mit einem damals 1,5 Jahre alten Knaben. Hinfahrt nett, vorgelesen, aus dem Fenster geschaut, gespielt, geschlafen.
Rückfahrt: Nunja. Das Kind fühlte sich wie zuhause und rannte unentwegt von vorne nach hinten durch den Zug. Nach einer Stunde kannten ihn alle. Er entdeckte die Aschenbecher in den Lehnen des Raucherabteils und wollte alle öffnen. Das Auslösen einer Notbremse scheiterte an der zu geringen Handkraft. Nach etwa 5 Stunden haben ein paar nette Damen mal kurz aufgepasst, damit ich püschern konnte. Dann sagten sie: “Sie sehen aber erschöpft aus!”
Ich war sehr froh, als wir zuhause waren.
Haaaaallloooooo, sie haben mich noch gar nicht mit dem PW bedacht, Frau Ami!!!!
Platzkarten für Mutter-Kind-Abteil besorgen.
Nur Erfahrungen mit Zugfahrt zu viert. Aber folgendes würde ich im Falle eines Falles machen:
1. Unbedingt Abteil buchen, weil man ja sonst nicht zusammen sitzt. Außerdem hat so ein Abteil eine Tür. Und wenn man mit zwei Kindern bucht, hat man manchmal das Glück, dass auch andere Eltern mit Kindern in dieses Abteil gebucht werden. So unter Leidensgenossen fährt es sich doch gleich entspannter.
2. Die Fahrtzeit sollte unbedingt die Mittagsschlafzeit der Kinder beinhalten. Man muss mit wachen Kindern in den Zug kommen und dann während der Fahrt seine Ruhe haben. Vor dem Ausstieg sollte die Schlafzeit enden.
3. Kleines Gepäck. Am besten alles vorausschicken (oder vor Ort kaufen).
Zum Thema zwei Kinder ein Zimmer: Ich staffel das Zubettlegen der zwei Kinder. Erst kommt der Kleine dran und dann Lotte. Lotte muss sich in der Einlullzeit des Kleinen alleine beschäftigen. Notfalls wird sie schon mal vor dem aufgenommenen Sandmännchen geparkt.
Wenn der Kleine schläft, wird Lottes Ritual durchdekliniert. Und das macht sie so fertig, dass sie unbedingt einschläft.
Wir sind ja mit Paulchen regelmäßig 4 Stunden ICE Richtung Lichtenfels gefahren. War immer klasse, sowohl für uns, als auch für Paul. Daher unsere Tipps:
Wenn Du noch genügend Zeit hast, reserviere Dir das Kleinkindabteil (Familienreservierung!). Das hat genügend Platz zum Toben (zumindest, wenn es kein Businesszug ist, wie der zwischen Berlin und Frankfurt — dort kann man zwar ein Kleinkindabteil buchen, es ist aber nur ein normales, 6-Sitz-Abteil).
Nimm genügend Spielzeug mit, dass die Kinder bei Laune hält und sie vor allen Dingen ablenkt.
Süßigkeiten - ja und nein. Je nachdem wie deine Kinder reagieren — Zucker kann auf so engem Raum zu energetisch sein :) Du verstehst?
Aber dennoch: Essen ist eine feine Sache für Kinder im Zug.
Ein Notebook + Kinderfilm ist eine feine Sache im Zug (wenn vorhanden)
Die Kinder viel gucken lassen. Fenster und Gang.
Hab ich schon das Kleinkindabteil erwähnt?
Ich wünsche Euch jedenfalls eine ruhige Fahrt. Wenn…
Kuckuck:-) Ich ganz alleine mit vier Kindern (eines damals 8 Monate alt…) - ICE Berlin bis Mannheim, dann nochmal umsteigen in die Heimatstadt, dann nochmal in die Straßenbahn…
Geht alles - allerdings hatten wir (außer dem Survival-Kit, sprich dem Rucksack mit Spielzeug, Süßkram und Wickelsachen) fast kein Gepäck.
Ach ja, Spaß ist was anderes, aber man überlebt es. Und man freut sich mit jeder Stunde mehr aufs Ankommen. Mir half auch der Gedanke an meine Großmutter, die sich mit ihren vier Kindern auf der Flucht vor den Russen befand… (Der Vergleich ist voll unkorrekt, ich weiß.)
Gute Reise und schöne Zeit…
Susanne L.
Kleine Nachfrage meinerseits: Beim der Zugfahrt geht es um Dich und die zwei Kinder, oder?! Ohne Mann, Netz oder doppelten Boden, richtig?!
Ich bin ja der größte Zugfahrer vor dem Herrn, hatte allerdings mit Kind bisher nur einmal Gelegenheit dazu. Aber ich würde dir zuraten. Ist definiv entspannter als mit dem Auto und ihr fahrt ja auch nicht in den Urwald. Vermutlich freut sich Frau Antonmann so sehr, dass sie euch mit fast allem aushelfen kann. ;o) Raten würde ich dir:
1. Nimm einen Buggy/Kinderwagen mit. Die Gurte können die Situation ungemein entspannen zumal ja Lilly ohnehin noch nicht ausdauernd frei läuft.
2. Ein oder mehrere neue(!) Bücher/Spielsachen, Essen, Trinken, Wickelzeugs - ich würde übrigens NIEMALS auf den Zugklo wickeln, da muss der Rest der Menschheit einfach mal durch,und ein paar Sachen für die Kinder.
3. Als Gepäckstück wäre ein Rucksack gut. Da hast du die Hände frei.
4. Beim Betreten des Abteils/Wagens die Umgebung schon mal nach helfenden Händen abscannen. Du weißt ja: Spricht man die Menschen direkt an, sagen sie auch nicht nein. Und Fotografieren werden sie Ben und Lilly schon nicht wollen. *zwinker* Ich würde auch jeder Mutter helfen und du doch auch …
5. Reservieren etc. wurde ja schon erwähnt. (Wenn das nicht geht, hat jeder ICE mehrere Plätze für Rollstuhlfahrer. Dort sollte man einsteigen, weil man den Kiwa nicht durch die Gänge bekommt, ihn dort aber prima hinstellen kann. Und Lilly hätte einen Sitzplatz mit Gurt.)
Ansonsten wird sich Ben vermutlich in einem Trotzanfall auf dem Boden wälzen und Lilly alles anlutschen was so geht. Ihr werdet fix und fertig und dreckig wie die Raubritter ankommen und vermutlich ein riesiges Stück daran gewachsen sein. Also bleib entspannt und mach es, wenn es dir denn wieder besser geht. Ich wünsche dir viel Glück und gute Reise. ;o)) *drück* und *festeaufdieSchulterklopf*
Ich hoffe, der Kommentar ist jetzt nicht zu lang, aber mir fiel so viel ein.
Hallo Frau Ami,
hab ich Sie vergrätzt, weil Sie kein PW schicken? Ich hoffe nicht. (Was ist wohl in der einen Minute passiert… hm, was mit Mehl, oder Wasser, oder was Klebendes?)
Wie schon erwähnt: KLEINKINDABTEIL!!!!
Dann geht alles wie von selbst….
vielen dank für die tips! ich werde mich da nächste woche um ie zugfahrt kümmern, wenn ich alles weitere hier noch besprochen habe und dann werde ich berichten. mitte juni wäre es soweit….
als laptopfahrerin im ice würde ich einer mutter mit kindern auch immer zum abteil raten, selbst wenn es nicht das für kleinkinder ist. ich bin letztens von münchen bis kassel mit zwei sehr kleinen kindern gefahren, die offensichtlich in der mittagsschlafzeit eingestiegen sind und erst um würzburg rum wieder wach waren. entspannte eltern und ausgeschlafene kinder. und das ganze abteil (ich und noch eine person) hat schließlich gespielt. sehr nett. Laptop blieb im rucksack, kinder waren leicht klebrig:-).
der tip mit dem rolli-eingang ist gut, denn buggy und kinderwagen sind meist zu groß (außerdem ist der ice von münchen richtung norden immer voll mit omas und opas die die kinder im süden besucht haben, und dann ihren koffer neben sich haben wollen, was dann heißt dass er im gang steht).
Viel Spaß!
“wer ist schon mal mit zwei kleinen kindern zugefahren? besser - ICE? kann man das überleben?”
Die Frage ist ja auch, überleben das die anderen Fahrgäste? *duck* *flücht* ;-)
Ich war jetzt mit einem Kind und Buggy in Bremen, was von Nürnberg aus auch 4,5 Stunden sind. Die Hinfahrt war - gelinde gesagt - sehr anstrengend, wir sind (Sparpreis) erster Klasse gefahren und der ganze Großraumwargen war voller Familien und Kindern. Das hat mein Kind dann gerettet, sie konnte die letzte halbe Stunde die Gummibärchen der Nachbarskinder schnorren und war dann in Bremen zwar auch völlig alle und groggy, aber trotzdem halbwegs gut gelaunt.
Grade sind wir zurück gekommen und was mir besonders in Erinnerung bleiben wird an dieser Fahrt sind die unglaublich vielen Engel, die mir unterwegs geholfen haben. Ich hatte in Hannover nur 10 min Zeit um zu steigen, der totale Irrsinn und die Bahn kann ja Sparpreistickets partout nicht umbuchen, um es einer Mutter einfacher zu machen. Von daher, wenn Du umsteigen musst, plan großzügig. 10 min sind Irrsinn, weil alle Leute mit dem Fahrstuhl fahren wollen und ausgerechnet an dem Tag die Rolltreppen nicht funktionieren (heute schon, die Tage in Bremen mal nicht). Besorg Dir rechtzeitig/frühzeitig Hilfe in den Bahnhöfen, also Bahnhofsmission/andere Bahnhofsmitarbeiter (da kann man in den Bahnhöfen anrufen lassen, wenn man die Tickets am Schalter holt oder irgendwann mal zufällig an einem Service Point der Bahn vorbei kommt, die kümmern sich dann drum), die beim schleppen von Gepäck oder bei der Beaufsichtung der Kinder hilft, bis ihr weiterfahrt. Heute hatte die Bahn natürlich keine Kapazitäten mehr frei, ist mir halt zu spät eingefallen und ich hatte Glück unglaublich nette Mitreisende zu haben, die mir ausgeholfen haben.
Abteil, egal ob Kleinkind oder normales Abteil, würde ich auch sehr empfehlen, das machts ausbüchsen schwieriger. Spielzeug hat meine Lüttsche weder auf Hin noch auf Rückfahrt interessiert, Mamas Tasche auseinander nehmen war wichtiger. Sehr wichtig halte ich genug essen, ob süßes oder herzhaftes, hängt ganz von Deinen Zwergen ab.
Wir sind auch über die Mittagsschlafzeit gefahren, hats auch einfacher gemacht, so war sie mal eine Stunde weg und ich konnte ein bisschen Kraft schöpfen. Und Gepäck vorschicken würd ich auch empfehlen, wird es Dir mit zwei Zwergen wesentlich einfacher machen.
Viel Spass beim Planen! :)