wohl eher einen sechser im lotto….

…meinte die dame heute von der krippe, als dass ich als nicht – gemeindemitglied einen krippenplatz ab jan. 09 bekomme. ein anruf in unsrer gemeinde, ob denn eine möglichkeit bestünde, beide kinder ab jan. 09 unterzubringen und zwar für 25 stunden pro woche, brachte diese antwort: nein. die paar kinder unter drei werden auf die restlichen gruppen verteilt, eine eigene gruppe wird nicht eröffnet. kein bedarf. bitte!? meine tagesmutter kann nicht mehr als zwei tage pro woche von 10-17 uhr.

ideen, anyone?

(das landleben kann echt scheisse sein.)

 

19 Antworten zu “wohl eher einen sechser im lotto….”


  1. 1 kaanu 16. April 2008 um 13:09

    Gibt es vielleicht noch mehr Mütter, die vielleicht doch Interesse hätten und dadurch den Bedarf im Gemeindekindergarten hochschrauben könnten?

  2. 2 rage 16. April 2008 um 14:09

    zustände, wie sie in der schweiz nicht passieren könnten. da muss man zwar manchmal länger und manchmal weniger lang warten, aber grundsätzlich gibz plätze, zumindest in der stadt und dem urbanen umland. ich kenne aber auch gegenden, wo sie die krippe schliessen mussten, weils zuwenig kinder gab. krass!!

  3. 3 Kassiopeia 16. April 2008 um 14:17

    Bei uns gibt es seit letztem Jahr genau 2 Krippen- Gruppen für 40.570 Einwohner… Wenn ich eine Idee hätte, wäre ich selbst glücklich, immerhin muss Noah auf KiGa warten bis er 3 1/2 ist…

  4. 4 Katoschka 16. April 2008 um 14:43

    das hat mit landleben garnichts zu tun!! bei uns in der kleinen großstadt ist das auch wie ein sechser im lotto – ich berichtete….vielleicht gibt es noch andere mütter mit dem gleichen problem, mit denen man sich zusammen tun kann. oder du gibst die kinder einfach im ikea-kinderparadies ab (hat’s alles schon gegeben);)

  5. 5 claudia 16. April 2008 um 14:47

    und bei unserer kita ist grad das problem, dass sie die tage nicht vollbekommen mit genügend kindern… verkehrte welt!

  6. 6 Feuervogel 16. April 2008 um 16:07

    Für die Krippe gilt vermutlich das Gleiche wie hier: Das ist DEFINITIV die Standardantwort, die jeder bekommt und die auch bei vielen Leuten super funktioniert. Es werden fast immer zum Sommer ein paar Plätze frei, weil die Krippenkinder in den Kindergarten wechseln. Also mein bewährter Rat: Geht den Leuten dort aufs Schwein, bis zum Abwinken. (Am besten jede Woche anrufen, vorbeigehen …) Dann geht auch was.

    Die Sache mit der Gemeinde verstehe ich nicht. Das scheint eine bayrische Besonderheit zu sein. Vor allem verstehe ich nicht, wo das Problem mit der eigenen Gruppe ist. Kannst du das erklären?

  7. 7 rosa67 16. April 2008 um 17:22

    Keine Ideen, aber mein ganzes Mitgefühl! Tröste Dich, ich bin hier in der Großstadt HH ähnlich am Verzweifeln. Christoph wird jetzt (endlich endlich endlich) betreut, nachdem ich fast ein Jahr lang mit unbetreutem Baby in alle Richtungen hin- und herzerrissen gearbeitet habe. Und nun müssen wir nach Schleswig-Holstein ziehen, sind froh und glücklich über Christophs Krippenplatz, den wir adäquat in Schleswig-Holstein nicht finden können, da übernimmt dieses megadoofe Bundesland die Krippenkosten für Christoph nicht. Einige Gemeinden sind dann sogar der Meinung, Frauen mit Kindern unter drei Jahren haben gar keinen Anspruch auf Kinderbetreuung, es sei denn sie müssen wirklich arbeiten. Gnaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaawrumpf!

  8. 8 jette 16. April 2008 um 18:38

    Die Möglichkeit, an die ich denke, ist wahrscheinlich auch nicht möglich, nämlich daß sich mehrere Eltern zusammenfinden, eine Räumlichkeit suchen und abwechselnd “die Kinder hüten”.

  9. 9 amidelanuit 16. April 2008 um 19:34

    katoschka
    danke für diesen tollen tip – smaland wir kommen:))

    feuervogel
    das ist hier so: jedes kind hat ja eine heimatgemeinde und in dieser geht es in den kindergarten. solange dort plätze frei sind MUSS es dort sogar hingehen. nur wenn es dort keine plätze gibt oder kein angebot (wie bei uns zb krippe) dann darf es sich woanders bewerben, bez. die eltern also in einer anderen gemeinde. dort aber haben alle anderen kinder deren heimatgemeinde das ist vorrang. und da die krippe in der kreisstadt hier ist siehts das schlecht aus. marion, die hier auch ab und an kommentiert und von dort kommt, mailte mir gerade, dass die wartelisten so lange sind, dass selbst wenn eine menge kinder gehen oder zurückgestellt werden, alle plätze sofort besetzt sind. das problem existiert hier im landkreis schon ewig, ich denke, die sagen einfach nur die wahrheit. ich werde mich dennoch nächste woche auf die liste setzen lassen, man muss sich aber vorstellen, dass ich frühestens 4 wochen vorher bescheid gesagt bekomme, ob ich den platz für die kinder habe – sag das mal meinem arbeitgeber……

    rosa
    und ich dachte, dass sei ein süddeutsches problem….tz. unfasbar.

    jette
    eher nicht. ich denke, ich werde jetzt meine tagesmutter noch mal anhauen und fragen, ob die nicht doch mehr machen kann.

  10. 10 ma.y 16. April 2008 um 20:03

    Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass IKEA die Kinder erst ab 3 Jahren betreut …

  11. 11 Marion 16. April 2008 um 20:11

    Per Email noch ein paar Adressen…

    Ich drück Euch trotzdem die Daumen!

  12. 12 Daniela 16. April 2008 um 21:09

    “Babysharing” mit Freundin, die Kind(er) im gleichen Alter hat, abwechseln in der jeweils eignenen Wohnung. Einen ganzen Tag Du, dann einen ganzen Tag Deine Freundin. Bei mir hat’s funktioniert.
    Gruß von Daniela (stille Mitleserin)

  13. 13 fraubergzwerg 16. April 2008 um 23:08

    bor das ist ja heftig…ich musste den moritz zwar auch schon mit einem halben jahr anmelden bei der stadt, aber dafür hatte er dann mit 2 auch einen krippenplatz. bei uns in der stadt (25.000 einwohner) gibt es 5 städtische kindergärten, die alle auch krippengruppen haben.die gemeinden die da dazugehören haben oft auch noch kitas. in unserer kita gibt es sogar 2 Krippengruppen. als er dann 3 wurde, ist er automatisch in den kindergarten gerutscht (was man am geld merkt :O).schlimm finde ich ja auch oft die betreungszeiten vieler kindergärten (west). mit mittagsschließzeiten. wie soll man da vollzeit arbeiten?

    Ich drücke die Daumen das es doch noch klappt.

  14. 14 chrizzo 17. April 2008 um 03:05

    Viel Erfolg!
    Mir gruselt´s schon vor dem Zurückgehen nach Deutschland nach diesem Post. Hier in Sao Paulo ist ja alles nur eine Frage des Geldbeutels…

  15. 15 Frau GPunkt 17. April 2008 um 11:32

    Au Backe! Wenn ich das lese bin ich echt froh in den Osten gezogen zu sein (Sachsen-Anhalt).
    Ich bin grad mit Niclas (5 Wochen) zu Hause. Musste ihn zwar schon vor der Geburt in der Krippe anmelden, habe den Platz für nächstes Jahr März mit bis zu 10 Stunden Betreuung am Tag aber sicher.
    Sonst kann man ja echt nicht wieder arbeiten gehen…

    Ich drücke dir die Daumen, dass sich eine Möglichkeit findet!

  16. 16 Mascha 17. April 2008 um 11:58

    Liebe Ami,

    das Stadtleben ist in dieser Hinsicht auch nicht immer das Wahre. Ich verzweifel gerade ganz in Ihrer Nähe (München) am geichen Thema. Als Zugezogene haben anscheinend gar keine Chance… Leider wusste ich vor zwei Jahren noch nicht, dass es uns nach Minga verschlägt, ja ich war noch nicht einmal schwanger und konnte so die obligatorischen zwei Jahre Wartezeit leider nicht einhalten. Vielleicht läßt sich die Tagesmutter bei Ihnen ja drauf ein, ich drücke die Daumen!!

  17. 17 abraxa 17. April 2008 um 12:52

    ne andere tagesmutter suchen?

    wenns bei euch ao aussieht wie hier (nähe bremen) wird das allerdings auch nichts. ich durfte den ersten Job schon absagen, weil Simon nicht betreut war… und das als “bedürftige”

  18. 18 WILL-BERUF-UND-KINDER!!! 20. März 2009 um 00:08

    Tja – wenn Frau sich sicher ist Kind UND Beruf zu wollen, sollte sie bis 2010 oder 2013 warten und erstmal sehen, ob sich dann was wesentlich ändert. Und falls nicht – vielleicht doch lieber kinderlos und im Alter eine Rente von der sich leben lässt … – vielleicht hat aber auch die biologische Uhr bis dahin schon die Entscheidung gefällt …


  1. 1 kinderbetreuung? - nein, danke! « drei und 1/2 Trackback zu 21. April 2008 um 15:19

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