och gut, na dann…..

neulich schrie ich: “ich will pädagogische frontarbeit! ich möchte durchgeknallte jugendliche, verschwurbelte eltern, pubertären zorn und ich mitten drin!”

wie schön, dass der liebste zuhört. denn so könnte ich demnächst den ersten klitzekleinen schritt zurück in den beruf in form einer erziehungsbeistandschaft machen. und bis ich dann im januar nächsten jahres wieder in die koordination des großen ganzen einsteige und die dinge leite, hätte ich dann wohl auch wieder genug vom pädagogischen frontdienst. jetzt muss nur noch geklärt werden, ob sich das finanziell wenigstens ein bisschen lohnt und wie der genaue stundenumfang mit dem tagesmuttereinsatz zu organisieren ist.

6 Antworten zu “och gut, na dann…..”


  1. 1 Dani März 26, 2008 um 11:31

    Ich arbeite genaugenommen NUR für die Tagesmutter und den Kindergarten, da kommt nichtmal ein winzig kleiner Euro bei rum, aber trotzdem macht es Spaß. Ich werde intellektuell mal wieder gefordert, bin viel entspannter und genieße die Tage ohne meine Jungs sehr. Ich gehe zwei kplt Tage pro Woche arbeiten (je von 9.30-19.00 Uhr) und finde es GROßARTIG! Damit habe ich angefangen als Herr Emil 6 MOnate alt war. Ich musste raus, sonst wär ich irgendwann die Wände hochgegangen.
    Nun würde ich gern mehr arbeiten damit auch was hängen bleiben könnte, aber der Arbeitgeber streikt derzeit noch gegen solche Pläne. Naja, bleibts erstmal dabei.

    Warum dieses ganze blabla? Ich wollte IHnen eigentlich nur sagen, es lohnt sich - auch wenns sich nicht rechnet.(Find ich)

  2. 2 rebenwanderin März 26, 2008 um 1:18

    Hey ami, das freut mich aber sehr, daß Du eine Möglichkeit hast, Dich auch intellektuell wieder anders zu fordern und zu fördern. Ich denke, so lange Du nicht draufzahlst, ist es doch eine gute Gelegenheit mal wieder raus zu kommen, rein ins Arbeitsleben. Mal was anderes hören und sehen….ich hoffe, Dir bleibt dann noch genug Zeit zum Bloggen :)

    Also wenn in Unterfranken noch Betreuungshelfer gesucht werden, ich hätte da jemanden ;) mit viel Erfahrung!

  3. 3 tonni März 26, 2008 um 2:56

    Kann Dani da nur zustimmen.
    Anfangs (ich begann wieder zu arbeiten, da war das Kindelein 15 Monate) hats sichs finaziell gelohnt - weil die Grosseltern einsprangen. ABer das war immer wieder ne Heidenorganisationsangelegenheit. Als es dann in die KiTa ging blieb nur noch son klitzekleinwenig des Verdienten übrig. Aber es hat sich gelohnt. Für mich - und fürs Kindelein. Inzwischen ist es wieder eingependelt: die Beiträge der über 3 jährigen sind etwas geringer und ich arbeite mehr - also bleibt mal echt Geld übrig - trotz bescheidener Lohnsteuerklasse.
    Ich drück Ihnen mal die Däumchen!!!!

  4. 4 Klabauter März 26, 2008 um 10:31

    Herzliches Beileid. Ich muss morgen wieder ran. Und so kurz davor weiß ich plötzlich gar nicht mehr, ob ich wirklich Lust drauf habe…

  5. 5 amidelanuit März 27, 2008 um 8:23

    oh frau klabauter, ich weiss, was sie meinen. und ich hab schiss!! ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich das nicht mehr kann. dass ich völlig müde und fertig sein werde und und und……genau deshalb mach ich das jetzt aber auch, was soll ich denn erst nächstes jahr mit teilzeit sagen:)) dann lieber jetzt ins wasser springen…..ihnen einen guten start!!!

  6. 6 Herr Schwaner März 27, 2008 um 9:47

    Soll ich jetzt den Satz bringen: “Ist wie Fahrradfahren?” Ach egal — thumbs up!

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