ich weiss nicht, was soll es bedeuten

ben benimmt sich derzeit wie professor bienlein auf schlimmen drogen. da wird geschrien und gebrüllt, da werden eisenbahnen und du.plosteine in hohem bogen durch die luft geschmissen, lilly umgeworfen, getobt und gezornt, getrotzt und geheult. es ist eine einzige katastrophe. nichts und niemand kann ihn beruhigen. zum verzweifeln - denn auf der anderen seite ist er anhänglich und liebesbedürftig wie nie zuvor. auch wenn ich ihn phasenweise in der luft zerreissen könnte, er tut mir sehr leid der kleine mann. hin und her gerissen zwischen “naaaiiinnnn!” und “maaaamaaaa!” - diese spannung ist wirklich schwer auszuhalten!

10 Antworten zu “ich weiss nicht, was soll es bedeuten”


  1. 1 schlimpi März 1, 2008 um 9:27 Uhr vormittags

    manche Kinder tun sich ja sehr schwer damit, wenn ein Geschwisterkind da ist, weil sie dann nicht mehr die alleinige Aufmerksamkeit haben …

    … oder er testet [mal wieder] seine Grenzen aus …

    [letzteres kenn ich zumindest von meinem Patenkind her ...]

  2. 2 vreni März 1, 2008 um 10:31 Uhr vormittags

    ich schätze mal, beginnende trotzphase, oder?

  3. 3 Anka März 1, 2008 um 10:35 Uhr vormittags

    “Gewitter” im Gehirn!
    Sie werden sehen, wenn das vorbei ist, hat er wieder irgendeinen wichtigen Entwicklungsschritt vollzogen.

  4. 4 Nadine März 1, 2008 um 11:45 Uhr vormittags

    Bei uns ist das gerade genauso - ohne Geschwisterchen… Das strapaziert die Nerven!

  5. 5 amidelanuit März 1, 2008 um 11:45 Uhr vormittags

    schlimpi
    erstmal willkommen:)) also das geschwisterchen kennt er ja nun schon eine weile und ich habe nicht den eindruck, dass es da um eifersucht geht. die beginnende trotzphase ist da schon eher thema - leider:(

    als ich dann aber heute diesen aufkommenden sturm sah und ich so schlimme kopfschmerzen hatte und es jetzt draussen schneit und alles vorbei ist, dahcte ich auch an ben. vielleicht ist das gewitter bild von anka ganz passend:)

  6. 6 KatjaW März 1, 2008 um 4:42 Uhr nachmittags

    Hier auch, hier auch! Martha weiß auch nicht wohin mit sich, fühlt sich sichtlich unwohl in ihrer Haut. Tobt und trotzt bis kurz vor’m Hyperventilieren und schubbert sich dann gern mal auf dem Boden wie eine Schlange - weiß eben nicht ein noch aus. Habe mir auf deinen Rat hin den Lago auf’m Flohmarkt gekauft, da ist’s alles genauso beschrieben. Wie du hast du bei mir so treffend festgestellt - die Ambivalenz macht einen fertich!
    Eine befreundete Mama meinte sich wage zu erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass Kinder die stark trotzen in der Pubertät weniger Probleme machen. Na denn…

  7. 7 rebenwanderin März 1, 2008 um 8:57 Uhr nachmittags

    Auwei, haben die Kleenen sich abgesprochen, oder was???? Jan ist auch echt anstrengend drauf. Essen und Tasse werden im hohen Bogen vom Tisch gepfeffert, Essen ist out, wenn was nicht klappt, wird getobt und alles in die Ecke geschleudert………….. der Mond??? Das Wetter??

  8. 8 maren März 2, 2008 um 12:27 Uhr vormittags

    Pubertät? ;)

  9. 9 Claudia März 3, 2008 um 12:55 Uhr vormittags

    Die Anderen. Schuld sind, wissen wir spätestens seit Sartre, immer die Anderen. (Wobei Mond und Wetter im weitesten Sinne auch die Anderen sind.)

  1. 1 Sonnenscheinkind « engel im wasserglas Trackback zu März 1, 2008 um 8:46 Uhr nachmittags

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