frau ami joggt.

frau wortteufel hat in den letzten tagen immer mal wieder so schön vom joggen berichtet. da ich noro/schlaf/erschöpfungs/…-technisch nicht in der lage war, in den letzten wochen einigermaßen vernünftig und regelmässig sport zu machen, bin ich heute der norohölle zu hause entflohen. zum joggen. bei schnee. und eis. und so einem pippiregen. aber egal. joggen und keine norohölle. leider ging dann auch nach den ersten schritten der i-pod aus mit der lapidaren bemerkung “bitte laden sie ihren i-pod auf!”. etwas frustrierend, wenn man ca. 5 sekunden lang “city of blinding lights” hört, innerlich schon ins runnerhigh verfällt, man sich vorstellt, es heut bis zum rentnercafe am see zuschaffen, weil man dort so einen üdüllischen blick auf den see und die berge hat und dann machts “zzzzzz” und aus. nach ca. 200m. ich hasse es, sport ohne musik zu machen. das geht nicht. sport ohne musik betont das entsetzlich stupide gefühl beim joggen. joggen, das ist nur beine bewegen. da ist nichts mit “ich spüre meine beine, die wie von adlerschwingen getragen über den asphalt huschen” oder “ich versinke in mir und lausche dem pulsieren meines blutes”. quark. ohne musik ist nur “mir platzt gleich der kopf oder die lunge” oder auch “noch 1 m und ich breche zusammen. oh doch lieber noch 5m, da vorne sind spaziergänger ich möcht die nicht in angst und schrecken versetzen”. joggen mit musik aber, da kann ich den platzenden kopf mal eben vergessen. infolgedessen hab ichs dann heut auch nicht zum rentnercafe geschafft, sondern nur zum campingplatz hin und zurück. schön wars trotzdem, der see, die berge verschneit, die stille.

also liebe frau wortteufel, danke fürs vormachen - eine echte alternative, wenn mal wieder studio ausfällt!!

2 Antworten zu “frau ami joggt.”


  1. 1 Herr Schwaner Dezember 31, 2007 um 8:34

    Sie haben mein vollstes Verständnis. Sport ohne Musik geht gar nicht. Wenn ich ab März wieder im Sattel sitze und der Mp3-Spieler es wagen sollte, die Luft anzuhalten, bekomme ich gewiss bis zum Ende meiner dann schweigenden Runde noch ein graues Haar.

  2. 2 wortteufel Dezember 31, 2007 um 5:55

    *lach* Na, bitte doch. Gern geschehen. Da war ich heute auch noch unterwegs. Kalt, grau, nass. Aber sowas von geil – das Gefühl danach. (Dabei tats einfach nur weh).

    Guten Rutsch der Ami-Familie!

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