kindstötung-und die große ratlosigkeit

schon wieder. und wieder die fassungslosigkeit, die ich wohl mit vielen teile. was ich mit vielen nicht teile, ist die rabiate verurteilung dieser frauen. zwar muss man differenzieren, aus welchen gründen die tat passierte, da in der regel aber psychische unzurechnungsfähigkeit die grundlage der tat ist, lehne ich die verurteilung dieser frauen ab. was die tat aber unter keinen umständen verständlicher oder weniger schlimm macht.
es fällt mir nur genau am umgang mit diesen frauen auf, wo das problem liegen kann. die reaktionen auf eine kindstötung sind neben fassungslosigkeit und entsetzen eben auch immer “wie kann eine mutter nur so was tun!” “was für ein monster muss diese frau sein!”. aussagen, in den für mich rollenbilder der vermeintlich perfekten mutter stecken. eine mutter darf nicht versagen, sie darf nicht wutentbrannt und aggressiv sein, sie darf nicht ausflippen, sie darf nicht das gefühl nach “ich will einfach nur ruhe haben!” haben, sie muss funktionieren, sie muss da sein, 24 stunden, jeden tag im jahr. das hat sie so gewählt und mit dem wählen muss man auch die konsequenzen tragen. argumente und aussagen, die einer psychischen stabilen mutter schon von zeit zu zeit probleme bereiten. wie muss es da erst einer instabilen ergehen? wenn der berg einem über den kopf wächst, wenn man merkt, dass man dem bild der guten mutter, der perfekten mutter, der geduligen und bedächtigen mutter, nicht nachkommt. wenn man sich an niemanden zu wenden traut, weil das streben nach dem vermeintlichen perfektionismus einsam macht. wenn man sich nicht traut, jemanden um hilfe zu bitten, weil man denkt, man kann es nicht zurückgeben, man steht schon wieder in jemandes schuld, wenn die beziehung kriselt und man auch dort seine rolle nicht ausfüllt, wenn man bedroht ist, sein “ich” zu verlieren-im kampf mit kind und mann und alltag und gesellschaft. welche stabile mutter würde unter diesen umständen nicht bereits den kopf verlieren.
warum und welcher schalter sich genau bei den müttern umlegt, die dann ihre kinder umbringen, weiss ich nicht. ich habe auch nach gründlicher recherche keine befriedigende antwort darauf gefunden. ich weiss auch gar nicht, ob man das nachvollziehen kann und einen die antwort befriedigen würde, weil man diese gefühlslagen von wut, aggression und frustration zwar im ansatz selbst erlebt und nachvollziehen kann, alle weiter gehenden schritte aber nicht. auch daher mag ich diese frauen nicht verurteilen-ich weiss einfach nicht, was “danach” kommt, was es braucht, was passieren muss, damit es zu einem “danach” überhaupt kommen kann. was ich aber tun kann, was wir alle tun müssen, ist darüber nachzudenken, warum es zu sowas kommen kann.
das überidealisierte mutterbild der alles schaffenden, alles klärenden, alles organisierenden mutter in unserer gesellschaft, abzuschaffen und zu ersetzen durch ein ehrlicheres, transparenteres wäre der erste schritt. ein bild, dass überforderung und versagensängste zulässt.
ein zweiter, den ich aber für äusserst schwierig halte, wurde heute in einem radiointerview von der bayrischen familienministerin gezeichnet. sie wünsche sich, so sagte sie sinngemäss, dass unsere gesellschaft offener für kinder werden soll, dass familien von der gesellschaft geholfen werden soll in der erziehung ihrer kinder, dass kinder nicht mehr nur als laut und störend empfunden werden sollen, sondern als glück.
dazu fiel mir als erstes ein satz ein, der zwischen meinem großen bruder (kinderlos) und mir ein paar mal spasseshalber hin und her ging. als er im sommer diesen jahres das erste mal live ben und lilly erleben durfte und mich im stress, sagte er oder ich dann wahlweise leicht ironisch: “aber wenn sie einmal lächeln….man bekommt ja so viel zurück!”. wir haben beide immer drüber lachen müssen, wohl jeder aus unterschiedlichen gründen. und immer wieder in den letzten monaten kam mir der gedanke an den satz. erst musste ich weiter drüber lachen, dann musste ich irgendwann nicht mehr lachen, sondern nachdenken und irgendwann wurde mir was klar, was die unterschiedlichkeit des drüber lachens bei meinem bruder und mir ausmachte. mir wurde klar, dass in der tat was zurück kommt. und das kinderlose das in der tat nicht nachvollziehen können. es ist doch so: in der welt ohne kinder, die wir alle schon belebt haben, bekommt man für das was man tut entweder geld oder lob oder entschädigung oder anerkennung - was auch immer, man bekommt allgemein übliche feedbacks. die kennt man die findet man gut. taucht man ein in die welt mit kindern, bekommt man auch einiges: schlafmangel, nerven aus papier, geldmangel, mangel an zeit für sich. aber eben auch ein kinder lachen, ein erstes “dada” oder ein robben durch den hausflur. man lernt irgendwann, dass die feedbacks der kinder eben nicht wie früher so klar ersichtlich sind und sich so leicht einordnen lassen, wie ein prämie für gute arbeit oder ein lob vom ehepartner, weil man die küche aufgeräumt hat. man bekommt von kinder das zurück was sie geben können - ein lachen, ein verschmitztes “nain!” und dann wird doch gemacht, was die mutter will, ein erstes “kuss!” oder sonst was. und genau diese art von feedback können kinderlose nicht so nachvollziehen, weil sie es einfach noch nicht oder nicht erlebt haben. das macht auch nichts, verhindert aber in meinen augen auch das verständnis für familien und damit den anspruch der familienministerin, dass alle in der gesellschaft familien mit kindern unterstützen sollen. was soll sich ein kinderloses ehepaar auch um die belange einer familie kümmern? zu recht geht sie das nichts an, zumal sie eventuell selber mit problemen zu kämpfen haben und sich da ja auch keine familie von nebenan einmischt. also bleibt es bei den familien mit kindern, die sich selber untereinander helfen müssen.
es muss doch zu schaffen sein, sich gegenseitig mit rat und tat und vorallem im verständnis um die situation, zur seite zu stehen. sich zu unterstützen, zu stützen in krisensituationen, hilfestellung gleich welcher art zu erteilen, offen zu sein für die widrigkeiten einer familie, offen zu sein für die versagensängste, die perfektionistischen ansprüche, die unzulänglichkeiten die uns immer wieder jeden tag selber begegnen. warum nicht offen sein für all das?

ich war nie der meinung, dass ein tod keinen sinn macht. man muss nur suchen. wenn also der tod dieser kinder in irgendeiner form sinn machen soll, dann wenigstens in dem, dass wir daraus lernen -für unsere eigene kleine familie, für unser eigenes kleines soziales netz, für unsere große gesellschaft.

11 Antworten zu “kindstötung-und die große ratlosigkeit”


  1. 1 DüneSieben Dezember 27, 2007 um 8:27

    Mein Reden schon seit Ewigkeiten! Es ist und bleibt ein schwieriges Thema. Aber irgendwie ändern sich die Zeiten und es wird - leider - durch diese Kindstötungen gebündelt und die tiefe, tiefe Kluft, die zwischen den “normalen Familien” und den “Außenseitern” (denen, die mit ihrer Wut, Hilflosigkeit und Überforderung nicht wissen wohin) klafft immer tiefer. Ich habe eine immens große Sympathie für Frauen (und die wenigen Männer) die a-l-l-e-i-n das wuppen, wo ich mit einem Mann an meiner Seite und einem sozialen Netz als doppeltem Boden oft schon fast verzweifelt bin oder immer noch verzweifele.

  2. 2 Klabauter Dezember 27, 2007 um 8:58

    Die Verwunderung über Kindestötung ist sicherlich deshalb so groß, weil man immer noch von dieser biologischen-Mutterliebe-Bremse ausgeht. Also nicht nur das Anerzogene “das tut man nicht”, das ja auch auf andere Mörder zutrifft. Außerdem: Mütter (und für mich auch Väter) töten ihre eigene Brut, sie morden Schwächere, für die sie die Verantwortung haben. Und aus diesen Gründen trifft sie meine vollste Empörung und Ablehnung. Das ist die Erstreaktion und die finde ich legitim. Natürlich denke ich auch weiter und komme zu wenigen Schlüssen. Wie bei jedem anderen Mord auch.

    Wesentlich finde ich jedenfalls, dass die soziale Kontrolle wieder erhöht wird, im positiven Sinne. Wir hatten schon mehr Jugendamtsmitarbeiter, aufsuchende Sozialarbeit, Nachbarschaftskontrolle, Hausbesuche durch Lehrer, Kontaktbereichsbeamte… - und ich spreche hier von Westverhältnissen. Und es frage sich mal jeder: Würden Sie im Verdachtsfall beim Jugendamt oder der Polizei anrufen? Oder würden Sie sich nicht eher selbst beruhigen?

    Insofern “ja”, wir sollten uns wirklich mehr kümmern!

  3. 3 workingmum Dezember 27, 2007 um 9:00

    Als Mutter gerate ich täglich an meine Grenzen, bin ich im Stress und habe viel zu tun, brülle ich meine Kinder an, anstatt geduldig mit ihnen zu sein. Regelmässig packt mich dann das schlechte Gewissen: Ich sollte nicht so oft schreien, lieber leise Töne anschlagen, ich sollte mir mehr Zeit für sie nehmen, ihnen mehr vorlesen oder mehr mit ihnen spielen. Denn Fakt ist: sie werden schnell groß, schneller als einem lieb ist und eine verpasste Gelegenheit kommt nicht wieder. Aber andererseits, was ist daran verkehrt, wenn auch eine Mutter mal ihre Ruhe haben will? Wir sollen 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen und auch wenn ich Glück mit meinem Liebsten habe, der viel mit den lieben Plagen macht, so bleibt die “Hauptlast” doch an mir (uns hängen). Dass Mütter auch mal ausrasten (verbal, versteht sich) kann ich nachvollziehen, die perfekte Mutter (auch wenn uns das manche Mamas vogaukeln wollen) gibt es nicht. Die Gesellschaft will es uns nur immer weiß machen und schafft so zusätzlichen Druck. Aber trotzdem, sein Kind töten…? Wie verzweifelt … oder verwirrt … oder krank … oder … muss man da sein?

  4. 4 rebenwanderin Dezember 27, 2007 um 9:06

    Berufeswegen bin ich immer wieder mit Familienschicksalen konfrontiert. Vieles, was da hinter den Türen passiert, ist für mich schwierig oder gar nicht nachzuvollziehen.
    Trotz aller Professionalität fällt es mir oft schwer, das Handeln der Eltern nicht zu verurteilen. So viel Brutalität und Grausamkeiten geschehen. Verständnis habe ich dafür keines.
    Aber wenn Eltern nicht mehr können, wenn sie nervlich am Ende sind, von ihrer eigenen Situation überfordert und dann zu Kurzschlusshandlungen schreiten, glaube ich zu ahnen, wie so etwas passieren kann.
    Ich kann, seit ich selbst Mutter bin und schon einige Male sehr an meine Grenzen gestoßen bin bis zu einem bestimmten Punkt nachfühlen, wie es den Müttern/Vätern in ihrer Verzweiflung geht. Gott sei Dank gibt es da eine Grenze in mir, die mich davor bewahrt, den größten Fehler meines Lebens zu begehen, so k.o., gestresst, ausgepowert und am Ende ich auch sein mag.
    Verständnis für meine Aussagen “ich hätte ihn am liebsten an die Wand geklatscht”, bekomme ich nur von Müttern, und auch das Vertrauen in mich, daß ich es nicht tun werde.
    Elternlose in meinem Umfeld können es einfach nicht NACHFÜHLEN…das konnte ich bisher auch nicht. So sehr ich auch versuchte, mich in Mütter rein zu versetzen.
    Es fällt mir schwer, die Gesellschaft dafür zu sensiblisieren, auf ihre Mitmenschen / Miteltern acht zu geben….
    Bei mir hängt das auch fest: “Du hast es doch so gewollt!”….. Schwierige Diskussion. Wer sich auf jeden Fall etwas einfallen lassen muß, sind meines Erachtens die Politiker. Die Unterstützung für Familien finanzieller Art, aber auch in der Kinderbetreuung und Wiedereingliederung in den Beruf, finde ich nicht ausreichend. Wäre hier für alle gesorgt, würden viele Sorgen weniger, einige Gemüter entspannter und jede Menge Perspektivlosigkeiten vieler Eltern aus dem Weg geräumt.

    Nach einer ätzenden Nacht, in der ich Jan am liebsten geschüttelt hätte, selbst körperlich und nervlich nicht mehr konnte, liegt er morgens neben mir im Bett, ich mache die Augen auf und er strahlt mich an. Da ist all der Frust der Nacht vergessen und verziehen (mein Mann muß sich da schon was Besseres einfallen lassen, bis ich ihm verziehen habe, wenn er mich geärgert hat).
    Liebe Eltern, IHR wisst, was ich meine. Und liebe NICHTELTERN, Ihr habt nur eine kleine Vorstellung davon, wie es ist…aber ich hätte es vorher auch nicht gedacht.
    Ich hoffe nur, daß ich immer genug Power habe und meine Umwelt mir gelegentlich unter die Arme greift.

  5. 5 amidelanuit Dezember 27, 2007 um 9:32

    düne 7
    den alleinerziehenden gebührt eh höchste anerkennung!

    frau klabauter
    sie sprechen was an, was ich dachte, aber nicht auch noch niederschreiben wollte, weil es sonst seeeehr lang geworden wäre. sie haben völlig recht: die soziale kontrolle muss wesentlich erhöht werden. da aber, hoffentlich vorübergehend, das wohl finanziell nicht machbar zu sein scheint (!), muss wohl das soziale umfeld wachsamer werden. und ja-ich muss mir auch an die eigene nase fassen: wie würde ich reagieren?

    working mum
    das bleibt die frage: warum…

    rebenwanderin
    “Die Unterstützung für Familien finanzieller Art, aber auch in der Kinderbetreuung und Wiedereingliederung in den Beruf, finde ich nicht ausreichend.” sehe ich genauso. was hat priorität? gedl für mehr krippenplätze (unbestreitbar wichtig) oder geld für die prävention (was frau klabauter schrieb). geld scheint zu wenig für beides da zu sein…

  6. 6 rebenwanderin Dezember 27, 2007 um 9:57

    Genau: ” Es SCHEINT zu wenig da zu sein!” DAS ist das TRAURIGE.

  7. 7 soulsilence Dezember 27, 2007 um 11:49

    Als (noch) Nicht-Kinderhabende möchte ich gerne mal aus meinem Blickwinkel erzählen.

    Mich schockiert es ebenso zutiefst, wie Mütter dazu in der Lage sein können, ihre Kinder zu töten.

    Aber, gerade WEIL mir die Herausforderungen des Alltags mit einem Kind noch fremd sind, gerade WEIL ich es noch nicht selbst erleben durfte, gerade WEIL ich es mir wahrscheinlich nicht annähernd vorstellen kann, was mich als Mutter erwartet, versuche ich auch, diese Verzweiflung nachzuvollziehen, irgendwie zu verstehen.

    Ich lese in den ganzen Mama-Blogs und freue mich über die schönen Ereignisse und finde es toll, wie Ihr Mütter uns am Leben Eurer Familien teilhaben lasst. Und ich lese da natürlich auch von durchwachten Nächten, gereizter Stimmung und ähnlichem, was eben auch dazu gehört. Ich lese Verzweiflung und eben genau ein paar Stunden später wieder das pure Glück. Ich bewundere Euch Mütter und doch weiß ich nicht, ob ich genauso gut mit allem fertig werden würde. Woher auch? Ich hoffe, dass ich diese Erfahrung noch machen darf und auch ich hoffe, dass ich nicht allein gelassen werde damit. Sei es von der Familie, dem Umfeld oder “Vater Staat”.

    Ich weiß nicht, wer diese Mütter, die ihre Kinder getötet haben, allein gelassen hat, aber auch wenn ich die Tat auf das tiefste verabscheue, verurteile ich nicht die Täterin, sondern das, was sie dazu gemacht hat.

  8. 8 julia Dezember 28, 2007 um 12:51

    Also ich komme auch oft, sehr oft an die grenzen meiner Belastbarkeit- ich habe zwei gesunde Kinder, zwei sehr sture Kinder und bin auch psychisch einigermassen belastbar. Und trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen wie so ein Akt der Kindstötung vor sich geht- daß die betreffende Mutter wirklich und wahrhaftig die Kontrolle über sich verliert. Daß sie dann niemanden hat, dem sie zum Schutz der Kinder diese anvertrauen kann oder so. und dann passiert das unglaubliche.
    Was ich nicht verstehen kann ist wie Kinder verhungern können oder richtiggehend gequält.
    Und ich weiß wie wichtig und unabdingbar ein soziales Netz ist. Wenn das nicht besteht die Kinder vielleicht auch noch aggressiv sind und die Mutter wirklich überfordert womöglich auch noch der Mann die Frau fordert über alles Maße, dann ist es in meinen Augen kein Wunder, wenn die Mütter durchdrehen.

    Ich habe auch sehr häufig ein schlechtes Gewissen, weil ich denke ich tue nicht genug für meine Kinder, ich überlege mir ob Nora so “ADS”like ist, weil es vielleicht mein erzieherisches Versagen ist, die ewigen schlaflosen Nächte, eigene persönliche Baustellen noch und nöcher. Und dennoch kann man eben nicht mehr geben als man eben zur Verfügung hat. Und ewiges Grübeln und schlechte Gewissen helfen leider auch nicht.

    Das einzige was man eben tun kann ist die umwelt wirklich wahrzunehmen und vielleicht erkennen, das es Probleme gibt irgendwo, vielleicht auch bei einem selbst.

  9. 9 janin Dezember 28, 2007 um 2:07

    danke für deinen klugen beitrag, ami. das thema fasziniert mich schon lange, weil sich darin die mutterrolle so extrem zuspitzt. frauen sollen durch die geburt ihrer kinder zu “übermenschen” werden, voller liebe, geduld und opferbereitschaft. wenn dieser “muttermechanismus” versagt, dann ist das entsetzen größer als bei allen anderen gewalttaten und die täterinnen werden in einer art hexenjagd zu monstern stilisiert. niemand fragt danach, was die frauen dazu gebracht hat. außer euch hier. danke dafür.

  10. 10 Maria Dezember 31, 2007 um 2:18

    Tja. Welche Mutter beschäftigt das Thema nicht, oder? Ich finde diese Diskussionen immer sehr spannend und interessant.
    Bei uns ist es so, dass sogar meine Schwiegermutter entsetzt schaut, wenn ich anmerke, dass meine Kinder mich manchmal in den Wahnsinn treiben. O-Ton: “Aber sie sind doch so süß”. Unbestritten, die beiden sind Zucker, aber dennoch rauben sie einem den Schlaf und den letzten Nerv. Also sogar sie als 2-fache Mutter hat dafür einfach kein Verständnis (mehr?). Sehr schade finde ich das, weil sie damit auch diese Klischee der perfekten Übermutter transportiert, anstatt es ganz ehrlich zu entlarven.
    Bitte, liebe Ami und alle anderen Mamis hier: Mehr davon! Mehr Diskussion, mehr Ehrlichkeit und das vor allem an alle neo-Mütter und eigenen Kinder/Töchter weitergeben, in der Hoffnung, dass diese sich dann leichter tun und das auch an ihre Kinder/Töchter weitergeben!

  1. 1 Armes Deutschland! « sturm im wasserglas Trackback zu Dezember 30, 2007 um 9:31

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